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Förderpreis "Wilde Alpen" 2017/2018

10.000 Euro für herausragendes Engagement für Luchs & Co. im deutschsprachigen Alpenraum

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt jährlich einen mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Förderpreis für Projekte und Initiativen, die sich aussergewöhnlich für bedrohte Wildtiere und den Herdenschutz im deutschsprachigen Alpenraum verdient gemacht haben. Vorschläge können jederzeit gemacht werden.

Ausschreibung 2017/2018: Mit zwei getrennten Kategorien werden Projekte zum Schutz des Luchses und Projekte zum Schutz der Nutztierherden vor grossen Beutegreifern prämiert.

Luchs Monitoring und Bestandsstützung

  • Initiativen, Gruppen der Naturschutzverbände oder Einzelpersonen
  • Initiativen und Projekte (Deutschland, Österreich und Südtirol)
  • Förderpreis. Die Fördersumme in Höhe von maximal 10000 Euro (je nach Preisaufteilung) muss zweckgebunden für die Fortführung der Arbeit eingesetzt werden. Es wird gemeinsam ein entsprechender Kostenplan erstellt.
  • Beispiele für Projektaktivitäten: Umweltbildung, Bestandsstützung bzw. Wiederansiedlung, Untersuchungen zur Auswirkung auf die Jagd bzw. die Schalenwildbestände

Die Alpen und auch die bayerischen Gebietsanteile waren und sind für das Überleben zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten in Europa von zentraler Bedeutung. Das gilt insbesondere auch für den Luchs. Die Einwanderung dieser faszinierenden Tiere in ihre ursprüngliche Heimat bietet die einmalige Chance, Anschluss an die internationalen Bemühungen zum Schutz des Naturerbes zu finden.

Herdenschutz Herden schützen, Konflikte lösen

  • Initiativen, Gruppen der Naturschutzverbände oder Einzelpersonen bzw. landwirtschaftliche Betriebe
  • Initiativen und Projekte zum konfliktarmen Zusammenleben von Mensch und grossen Beutegreifern (Luchs, Wolf, Bär) in den Alpen (Deutschland, Österreich und Südtirol)
  • Förderpreis. Die Fördersumme in Höhe von maximal 10000 Euro ( je nach Preisaufteilung) muss zweckgebunden für die Fortführung der Arbeit eingesetzt werden. Es wird gemeinsam ein entsprechender Kostenplan erstellt.

Ob Wildtiere wie Bär, Wolf und Luchs bei uns leben können, entscheiden in einer demokratischen Gesellschaft wir alle in einer offenen Debatte. Dazu gehört aber auch, dass besonders betroffene Gruppen wie Schafhalter die Unterstützung des Staates erhalten. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe, für eine breite Debatte die nötigen Fakten und praxisnahen Konzepte für ein konfliktarmes Zusammenleben von Menschen und Wildtieren bereitzustellen und positive Beispiele bekannt zu machen. Dazu dient neben unseren umfangreichen Onlineangeboten auch dieser Förderpreis.
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