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Aktionsbündnis München zum Volksbegehren gründet sich – gut 90000 Münchnerinnen und Münchner müssen sich eintragen - zahlreiche Aktionen im Münchner Stadtgebiet geplant

Fototermin und Interviews für die Münchner Medien: 18.12.2018, 19.15 Uhr Uhr, Zukunftssalon


München, 9.12.2018 Nach der gestrigen Sitzung des bayernweiten Trägerkreises stehen auch erste Details zur Arbeit des Bündnisses in München fest. Auch im München wird das Aktionsbündnis eines der größten Zusammenschlüsse von Organisationen und Personen aus dem Bereich Umweltschutz, Tierschutz, Naturschutz und nachhaltige Lebensweisen. Die Gründungsversammlung findet am 18.12. um 19.30 Uhr im Münchner Zukunftssalon statt.

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ wurde vom bayrischen Innenministerium zugelassen. Konkret bedeutet diese Nachricht, dass die Gesetzesinitiative für den Erhalt der Artenvielfalt in Bayern als gesetzeskonform anerkannt wurde. 31.01. – 13.02.2019 ist Eintragungszeit im Rathaus und den Eintragungsstellen.

Es muss jetzt in München gelingen, gut 90000 wahlberechtigte Münchner zu mobilisieren, in diesem Zeitraum in das Rathaus bzw. die Münchner Eintragungsstellen zu ziehen und sich in die Listen für das Volksbegehren einzutragen.

Dann ist nach 70 Jahren Stillstand ein großer Schritt zum Erhalt der Artenvielfalt gesetzlich garantiert. Die Lebensgrundlagen für die Bienen, Schmetterlinge und viele andere bedrohte Arten werden dann wiederhergestellt.

Ehrenamtliche in München gesucht

In München wird sich die Information der Bevölkerung vor allem auf 1000 Plakatstandorte im ganzen Stadtgebiet sowie die Verteilung von Eintragungsinfos an die Haushalte stützen. Daneben sind aber auch Kinospots in den Münchner Kinos und zahlreiche Infoveranstaltungen sowie der Einsatz von Rathauslotsen in den Stadtvierteln geplant. Alle die mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen. Sie werden gebeten, sich unter info@umweltstiftung.com oder telefonisch unter 089/54212142 zu melden.

Ziele des Volksbegehrens

Es geht vor allem darum, in ganz Bayern einen Biotopnetzverbund zu schaffen und das Ausbringen von Pestiziden einzudämmen, um nicht nur den Bienen, Schmetterlingen und Vögeln, sondern dem gesamten Artenreichtum bessere Überlebenschancen zu verschaffen. An den Gewässern sollen Uferrandstreifen verpflichtend geschützt werden. In mehreren Artikeln soll das Naturschutzgesetz so verbessert werden, dass die Lebensgrundlagen gesichert werden und damit den gefährdeten Arten geholfen wird. In der landwirtschaftlichen Ausbildung sollen die Gründe des dramatischen Artenschwunds der letzten Jahrzehnte zum Lehrinhalt gemacht werden. Auch für den Ausbau der biologischen Landwirtschaft soll es gesetzlich festgelegt Ziele geben. Großen Wert legen die Initiatoren darauf, dass es sich nicht um eine Initiative gegen die Landwirtschaft handelt. Die bäuerlich arbeitenden Familienbetriebe sind vielmehr die Leidtragenden einer verfehlten Agrarpolitik, die sie in ein System des „Wachsen oder Weichen“ drängt und zu einen gigantischen Höfesterben geführt hat.

Foto- / Interviewtermin für die Münchner Medien zur Gründung des Aktionsbündnisses München

18.12.2018, 19.15 Uhr, Zukunftssalon (Waltherstraße 29) (gesonderte Einladung folgt)
Anwesend:
•    Dr. Irene Frey-Mann (LBV Kreisgruppe München)
•    Claus Obermeier (Gregor Louisoder Umweltstiftung)
•    Thommy Prudlo (ÖDP München)
•    N.N. (Bündnis90/Grüne München)


Ansprechpartner für Rückfragen:

Claus Obermeier | Vorlaufteam Aktionsbündnis München
claus.obermeier@umweltstiftung.com
Telefon: 089 / 54 21 21 42

 

 

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