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Nationalpark Donauauen: CSU-Vorsitzender Horst Seehofer bezeichnet sich als "glühender Verfechter" - einziges überregional bedeutsame Naturschutzprojekt der amtierenden Staatsregierung und Prüfstein für deren Glaubwürdigkeit

Gregor Louisoder Umweltstiftung wird sich weiter in enger Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden sowie dem Bündnis Auennationalpark intensiv engagieren

München, 13.3.2018. Der Donaukurier berichtet heute über ein flammendes Bekenntnis des heute aus dem Amt des Ministerpräsidenten scheidenden CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer: "Ich bleibe dabei." Den Nationalpark Donauauen hat Horst Seehofer demnach nicht aufgegeben. Der bayerische Ministerpräsident, der heute auf dieses Amt verzichtet, bezeichnet sich laut Donaukurier weiterhin als "glühender Verfechter" eines Nationalparks Donauauen und vertritt dies auch öffentlich bei Veranstaltungen. Die Gregor Louisoder Umweltstiftung wird sich weiter zusammen mit den Naturschutzverbänden und der Bevölkerung vor Ort im Bündnis Auennationalpark (www.pro-auennationalpark.de) intensiv für den Schutz dieses Tafelsilbers der Bayerischen Natur einsetzen. Dazu sind in den nächsten Monaten umfangreiche Projektaktivitäten mit verschiedenen Partnern geplant.

Dazu Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung und GLUS-Vertreter im überregionalen Netzwerk "Wildnis in Deutschland": „Aus einer bayernweiten Umfrage von Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz (siehe Presseinfo LBV/BN 12.3.18)  wissen wir, dass die große Mehrheit der Bevölkerung einen weiteren Nationalpark will. Der Dritte Nationalpark ist das derzeit einzige große, überregional bedeutsame Naturschutzprojekt der amtierenden Staatsregierung und daher entscheidend für deren Glaubwürdigkeit in Sachen Naturschutz. Ein Nationalpark Donauauen ist Garant für längst überfällige Fortschritte im Naturschutz in Bayern: Er bindet im großen Stil schädliche Klimagase und hilft, Hochwasser zu reduzieren. Vor allem aber bietet er erholungsuchenden Menschen, bedrohten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum in einer ansonsten fast flächendeckend von intensiver Land- und Forstwirtschaft und ausufernden Gewerbegebieten geprägten Landschaft. "

Die in den letzten Jahren neu gegründeten Nationalparke Deutschlands zeigen, dass es sich lohnt, sich für neue Wildnisschutzgebiete zu engagieren. Obermeier abschließend: "Neu gegründete Nationalparke wurden stets zur Erfolgsstory für Menschen, Natur und regionale Wirtschaft - entgegen diverser Unkenrufe mancher Politiker im Vorfeld".


Ansprechpartner für Interviews:
Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung und GLUS-Vertreter im überregionalen Netzwerk "Wildnis in Deutschland". Telefon: 089/54212142
E-Mail: claus.obermeier@umweltstiftung.com

Ansprechpartner für Rückfragen und Bildmaterial: Andreas Abstreiter, Projektstelle Onlinekommunikation, Tel. 089/54212142,
E-Mail: andreas.abstreiter@umweltstiftung.com

 

 

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