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Förderpreis Artenvielfalt Bayern
– Bernd Louisoder Förderpreis


Banner Förderpreis Artenvielfalt Bayern - Bernd Louisoder Förderpreis
Foto: LBV/Pfeuffer

Streuobstwiesen

Biotopverbund, Kleinbiotope in der Agrarlandschaft

Extensive Beweidung, Herdenschutz

Bayern ist in den allermeisten Bereichen nicht Wildnis, sondern eine jahrtausendalte Kulturlandschaft mit einer langen Tradition der Koexistenz von Menschen, Viehwirtschaft und Wildtieren sowie Wildkräutern.

Sicher verlief sie auch früher nicht ohne Konflikte, aber auch ohne die vollständige Ausrottung der natürlichen Konkurrenten. Erst vor kurzer Zeit wurde in vielen Regionen alles, was irgendwie, irgendwen, aus irgendwelchen Gründen störte oder sich nicht (ausreichend) rentierte, aufgegeben oder entfernt: Raubtiere wie Luchs, störende Wildkräuter, Streuobstwiesen, aber auch altes Kulturgut wie lokale Nutztierrassen und der Schutz der Herden mit entsprechend fachkundigen SchäferInnen.

Mit dem erfolgreichen Volksbegehren Artenvielfalt werden die Rahmenbedingungen für den Artenschutz in der Land- und Forstwirtschaft neu gesetzt. In vielen Fällen greifen aber gesetzliche Regelungen alleine zu kurz, da Lebensräume wie die Streuobstwiesen oder Haiden nur durch aktives Engagement von Bäuerinnen und Bauern bzw. SchäferInnen erhalten werden können. Der Förderpreis zeichnet herausragendes Engagement in diesem Bereich aus und ist mit jährlich 10.000 Euro dotiert.

Jeder Vorschlag muss einer der drei oben aufgeführten Kategorien zuzuordnen sein.

Über die Vergabe entscheidet eine Jury (weitere Infos folgen).

Banner Bernd Louisoder bei Preisverleihung
Der im Juni 2019 verstorbene Namensgeber dieses Preises, Bernd Louisoder, bei der Übergabe eines Wissenschaftspreises.